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Schüler erkunden Welt der Bienen und Hornissen

Mit ihren Lehrern Christoph Carus und Tamara Steeb haben 15 Schüler des „Streuobstclubs“ der Gemeinschaftsschule Imker Hellmut Hirt beim Herlazhofener Burrishof besucht, um praxisnah mehr über die Biene und Hornisse zu erfahren. Hierzu gehörten neben interessanten Beobachtungen im Lupenbecher auch die Suche nach der Königin eines Bienenvolks. Mit Rauch wurde dieses zuvor „ruhig gestellt“, sodass kein Stich zu befürchten war, dessen Behandlung man aber dennoch ansprach. Zudem erfuhren die Fünftklässler, dass alle Insekten im Naturhaushalt wichtig sind, der durch den Klimawandel und Chemieeinsatz „aber empfindlich durcheinander gebracht wird“.

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Nach einem Bienenquiz bekamen die Kinder zur Stärkung ein Honigbrot und die Besten ein Glas Honig.

Artikel und Bild aus der SZ vom 4.7.2017

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Streuobststand am "Tag der offenen Tür"

Am 18.03.´17 veranstalteten wir im Rahmen des "Tages der offenen Türe" einen Streuobststand. Wir verkauften den selbstgekelterten Saft in Bag-in-Box oder glasweise an die Besucher der Schule, die sich an der Herstellung des schuleigenen Streuobst-Apfelsaftes und den Unterrichtsgegenstand Streuobstwiese sehr interessiert zeigten. Zu diesem Anlaß unterstütze uns die Firma "Rapunzel" aus Legau gleich mit einer ganzen Kiste voll ihrer hochwertigen Bio-Lebensmittel (Riegel, Trockenfrüchte und Schokolade).

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Diese wertvollen biologisch erzeugten Lebensmittel durften wir auch an unserem Stand zum Verkauf anbieten, um mit den Einnahmen die Unkosten und Ausgaben auf der Streuobstwiese und auch im Schulgarten zu bestreiten. Insgesamt eine gelungene Aktion, auch wenn wir immer noch Einiges an Saft aus der Pressung 2016 übrig haben. Aber da der Saft sich in den Bag-in-Box unkompliziert und problemlos lagern lässt und sehr haltbar ist, kein Problem....

Bilder

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Waldausflug Naturerlebenis Dez. 2016


Arbeitseinsatz Streuobstwiese Oktober 2016



Zu Besuch bei den Bienen

Am 7.7. waren wir auf unserer Streuobstwiese, diesmal um um uns mit den Bienen zu beschäftigen, die dort stehen. Neben einer Tour übers Gelände und der Suche nach Blüten und Nahrungsquellen /Waldtracht für die Bienen,  haben wir uns mit der Lebensweise dieser interessanten Tiere beschäftigt. Die ganz mutigen, also fast alle, durften mit hunderten Bienen besetzte Waben aus direkter Nähe ansehen, um zu unterscheiden, in welchen Zellen Honig und in welchen die Bienenbrut liegt. Außerdem wurde festgestellt, dass die männlichen Bienen harmlose dicke Brummer sind, die weder stechen noch selbstständig Nahrung aufnehmen können.  Am Schluss wurden selbstgeschmierte Honigbrote verzehrt und ein Quiz mit anschließender Preisverleihung (1. Preis Blütenhonig von Imker Hr. Hirt, 2. Preis selbstgemachter aus Bienenwachs hergestellter Lippenstift) durchgeführt. Neben all den interessanten und neuen Erfahrungen fuhren wir , wie immer, mit dem Fahrrad die insgesamt 12 Km Strecke von der Schule zur Streuobstwiese und zurück.


Vernetzt denken …vernetzt handeln

Ein Projekt des Streuobstclubs an der Gemeinschaftsschule Leutkirch

Wer denkt schon an Artenschutz wenn es keinen Profit gibt? Weit gefehlt, das versuchen die Schüler des Streuobstclubs aus den Klassen 5a und 5b an der Gemeinschaftsschule am Beispiel einer Streuobstwiese umzusetzen. Es lassen sich nicht nur Äpfel und Birnen zu Saft verarbeiten.

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In der Natur gibt es seit Jahrtausenden ein bewährtes „Drei-Partner-System“. Es heißt Strauch/Baum – Bestäuberinsekten – Vögel. So sorgten vor allem die Vögel, lange vor der Forstwirtschaft für die Vermehrung von Bäumen und Sträuchern. Gleichzeitig erfolgte damit ein Ausgleich zwischen den sogenannten Schädlingen und Nützlingen im Naturhaushalt.

Durch die heutige landwirtschaftliche Nutzung und den vielen Monokulturen, die nur geschützt werden können durch hochwirksame Chemikalien, wurde dieses „Drei-Partner-System“ empfindlich gestört. Die Pflanzenvielfalt auf den Wiesen reduzierte sich auf wenige Arten, einher ging das Artensterben von vielen Tieren. Deutlich wird es heute an der Resignation vieler Imker, deren Bienen keine oder nur ungenügend Blühpflanzen über das ganze Jahr finden können. Selbst in Großstädten wie Berlin und München finden Bienen mehr Blühpflanzen als auf dem Land.

Hier setzt nun der Streuobstclub der GMS Leutkirch mit ihrem Lehrer und studiertem Forstwirt Christoph Carus und dem Jugendbegleiter und Imker Helmut Hirt an. Der Umweltfond der Kreissparkasse Ravensburg gab die finanzielle Unterstützung und der Umweltkreis Leutkirch durch Frau Wilmanns die logistische Hilfestellung. Die alte Streuobstwiese am Burrishof/Herlazhofen mit über 100jährigen Obstbäumen sollte nachgepflanzt werden, allein dieses Jahr fielen 3 große Altbäume um. Dazu sollte eine Windschutzhecke mit Blühsträuchern entstehen. Schmetterlinge, Hummeln, Wild- und Honigbienen, Vögel, sie alle sollten wieder eine langandauernde Nahrungsquelle und Rückzugsgebiet finden.

Der Eigentümer und der Landwirt als Pächter stellten diese Fläche großzügig zur Verfügung. Selbst der Bauhof der Stadt Leutkirch half bei der Anlage einer Blühwiese. Den ersten Erfahrungen damit werden noch weitere Versuche folgen.

Artikel mit Bildern zum Download

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Essbare Pflanzen

Am 13. April bei bestem Wetter sind wir mit den Fahrrädern auf die Streuobstwiese gefahren und haben nach essbaren Pflanzen auf der Wiese, unter den Apfelbäumen und auch am Waldrand des nahe gelegenen Wäldchens gesucht. Wir sind fündig geworden:

Bärlauch, Knoblauchsrauke, Hohe Schlüsselblume, Gundermann, Sauerampfer, Sauerklee, Brennnessel, Gänseblümchen, Löwenzahn, Vogelmiere, Giersch, Oregano, Thymian, Hirtentäschelkraut, Kleiner Wiesenknopf, Schafsgarbe, Hain-Veilchen,….nur um einige Beispiele zu nennen.

Aus den gesammelten Kräutern haben wir (nach dem Waschen) einen leckeren Kräuterquark zubereitet, der wir dann gleich als Lohn die Mühen wieder aufessen konnten. Dass es geschmeckt hat, beweisen die Bilder.

Nebenbei haben wir auch noch erfahren, wie nützlich der Spitzwegerich bei einem Bienenstich sein kann.

Wir sind umgeben von wertvollen und nützlichen Pflanzen!

Man muss nur wissen, wie und wozu…

Pflanzen suchen März 2016